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Projektberichte

Standortbestimmung der Offenen Jugendarbeit in Klagenfurt

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Sting / Projektmitarbeit: Mag.a Dr.in Sylvia Leitner; Rita Schrabeck / August 2012

Das Ziel der vorliegenden Erhebung ist die Standortbestimmung der Offenen Jugendarbeit in Klagenfurt. Hierfür wurden die Angebotsstruktur, die Akzeptanz, die Qualitätsmerkmale, die Problembereiche und die zukünftigen Entwicklungsperspektiven der Klagenfurter Offenen Jugendarbeit aus drei Perspektiven identifiziert:1) die Perspektive der NutzerInnen der Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Klagenfurt, 2) die Perspektive der Jugendlichen, die
diese Jugendeinrichtungen nicht (mehr) nutzen und 3) die Perspektive des darin arbeitenden Fachpersonals.
Für das Forschungsprojekt wurde ein zwei gestuftes Erhebungsverfahren entwickelt, welches sich aus zwei zeitlich aufeinander folgenden Erhebungsphasen zusammensetzte:

  1. Erhebungsphase (Feber 2012): Um die Perspektive der MitarbeiterInnen in Erfahrung zu bringen, wurden Online-Fragebögen an alle neun der in Frage kommenden Einrichtungen geschickt und von je einem/einer MitarbeiterIn ausgefüllt: Kwadra:t, Mediapoint, Megapoint, Mobile Youth Point, Mozarthof, Youthpoint Don Bocso, Youthpoint Fischl, Youthpoint St. Ruprecht, Youthpoint Welzenegg.
  2. Erhebungsphase (Mai - Juli 2012): Die Perspektive der Jugendlichen wurde anschließend mittels leitfadengestützter Interviews einbezogen. Insgesamt konnten hierfür 77 Jugendliche gewonnen werden. 55 davon sind NutzerInnen der Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Klagenfurt (5 ? 7 NutzerInnen/Einrichtung), 22 sind Jugendliche aus verschiedenen Stadtteilen Klagenfurts, die diese Einrichtungen aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) nutzen.

Die Auswertung aller Interviews und Daten erfolgte computergestützt mit Hilfe des Datenanalyseprogramms MAXQDA.
Der Schwerpunkt des vorliegenden Berichts liegt auf der Perspektive der NutzerInnen, welche jedoch stets mit der Sicht des Fachpersonals und der Außensicht der Nicht-NutzerInnen verknüpft dargestellt wird.

Download: Forschungsbericht

Evaluation des Pilotprojekts "Schulsozialarbeit in Kärnten"

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Sting / Projektmitarbeit: Mag.a Dr.in Sylvia Leitner / November 2011

Das Pilotprojekt "Schulsozialarbeit in Kärnten" wurde im Schuljahr 2008/2009 an insgesamt acht Schulstandorten begonnen. Die Initiierung des Projekts Schulsozialarbeit sowie die Etablierung von Schulsozialarbeit an ausgewählten Kärntner Schulen verfolgt das Ziel eine sozialpädagogische "Anlaufstelle an Schulen für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern" zu etablieren (Österreichische Kinderfreunde 2007, S.6). Zentrale Elemente der Arbeit mit den Zielgruppen sind die Förderung sozialer Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung, Anleitungen zu einem "selbstbestimmten Umgang mit Problemen und schwierigen Lebenslagen", Erwerben von Kompetenzen zur Freizeitgestaltung sowie präventive Angebote in unterschiedlichen Bereichen wie beispielsweise Schulverweigerung, Mobbing, Gewalt oder Sucht (vgl. Österreichische Kinderfreunde 2007, S.7).
Im Folgenden werden zuerst Methode und Verlauf der qualitativen Evaluierung beschrieben sowie ein Überblick über die Inhalte des Endberichts gegeben. Im Anschluss daran folgt eine Darstellung der zentralen Ergebnisse. Am Ende des Berichts werden die zentralen Aussagen nochmals zusammengefasst sowie Schlussfolgerungen für die weitere sozialpädagogische Arbeit erstellt.

Download: Endbericht

Geschwister in der Fremdunterbringung

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Sting; Assoc. Prof.in Mag.a Dr.in Ulrike Loch / Projektmitarbeit: Mag.a Dr.in Sylvia Leitner; Rita Schrabeck / August 2011

Die Einbeziehung der Herkunftsfamilie in die professionelle Erziehung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen gilt inzwischen als Standard in der Jugendwohlfahrt. Wenig Augenmerk liegt dabei allerdings auf den Geschwistern, obwohl Geschwisterbeziehungen einen enormen Einfluss auf das Aufwachsen, die Lebensorientierungen und den Lebensverlauf eines Menschen haben. Das Zusammenleben mit Geschwistern ist Bestandteil des "Rechts auf Familienleben", das im Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention verankert ist (vgl. Grasl/Murg-Klenner 2010, 6). Dieses Recht gilt nicht nur für Kinder und Jugendliche, die in ihren Familien leben, sondern ebenso für Kinder und Jugendliche in der Fremdunterbringung. Vor dem Hintergrund stellt "Geschwisterlichkeit" eines der vier Grundprinzipien von SOS-Kinderdorf dar.
Über die Bedeutung, die das Zusammenleben von Geschwistern in der Fremdunterbringung hat, gibt es bisher nur wenig Wissen. Das Sozialpädagogische Institut von SOS-Kinderdorf Österreich hat daher die vorliegende Studie in Auftrag gegeben, die von der Abteilung für Sozial- und Integrationspädagogik der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt durchgeführt worden ist. Sie hat zum Ziel, die Verläufe von Geschwisterbeziehungen aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen, die in Kinderdörfern aufwachsen, aufzuzeigen und daraus Konsequenzen für die pädagogische Arbeit mit Geschwistergruppen abzuleiten. Die folgende Darstellung fasst zentrale Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Für die Langfassung siehe Leitner, Loch und Sting (2011) "Geschwister in der Fremdunterbringung. Fallrekonstruktionen von Geschwisterbeziehungen in SOS-Kinderdörfern aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen".

Download: Projektbericht Kurzfassung