Zum Inhalt dieser Seite (Taste 0) Zum Hauptmenü (Taste 1) Zum Hilfsmenü (Taste 2) Zur Suche (Taste 3) Zum Infobereich (Taste 4)
Sie sind hier: Forschung

Institut und Abteilungen

Hauptmenü

Weitere Forschungsaktivitäten

Aktuelle Forschungsprojekte

Gewalt an Kärntner Kindern und Jugendlichen in Institutionen

Projektleitung: Assoc. Prof.in Dr.in Ulrike Loch

Mitarbeit: Mag. Alma ElezovicIngrid Lippitz B.A. MAMag. Alexander Leitner B.A.

Kinder und Jugendliche wurden in der Vergangenheit Opfer von personaler und strukturaler Gewalt in Institutionen der Jugendwohlfahrt und der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Kärnten, wie die Arbeit der Unabhängigen Opferschutzkommission zeigt. Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit jenen Gelegenheitsstrukturen, die das Hervorbringen und Aufrechterhalten von Gewalthandlungen in Institutionen begünstigten. Dies geschieht aus Verantwortungsübernahme für die genannten Missstände und zugleich mit der Intention empirisches Wissen zu generieren, um die Arbeit der gegenwärtigen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie stärker am (gesundheitlichen und sozialen) Wohlergehen und an der Bildung von Kindern und Jugendlichen ausrichten zu können.

Aktivitäten:

  • Vortrag am 23.9.2016 | Loch, Ulrike / Elezovic, Alma: Gewalt an Kindern und Jugendlichen in pädagogischen und psychosozialen Organisationen. Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik, Klagenfurt. Weitere Informationen
  • Poster anlässlich der Poster Session "Präsentation zu vergangenen und gegenwärtigen Forschungsprojekten" im Rahmen des Symposiums "Bildung - Gesellschaft - Diversität. 20 Jahre IfEB", 25.11.2016
  • Vortrag am 19.5.2017 | Loch, Ulrike / Elezovic Alma / Lippitz, Ingrid: Fremdunterbringung zwischen totaler Institution und innovativem Fachjargon. Perspektiven von Fachkräften auf sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen. Vortrag im Rahmen der DGfE-Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik "Teilhabe durch*in*trotz Sozialpädagogik", Vechta, 18.-20.5.2017

Steuerungsgruppe:

  • Ärztekammer Kärnten, Fachgruppe Kinder und Jugendpsychiatrie - Dr. Winkler;
  • Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung - Assoc. Prof.In Dr.in Loch;
  • Klinikum Klagenfurt (KABEG), Abteilung für Neurologie und Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters - Prim. Dr. Wladika;
  • Land Kärnten, Kinder- und Jugendanwaltschaft - Mag.a Liebhauser und Mag.a Laurer, Opferschutzkommission des Landes Kärnten, Leiterin - Dr.in Zeichen

Das Besondere dieser Arbeitsgruppe ist ihre interdisziplinäre Zusammensetzung (Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychologie, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Rechtswissenschaft). Dies bedeutet, an der Bearbeitung der Thematik sind Fachkräfte jener Fachdisziplinen beteiligt, die für das Arbeitsfeld relevant sind und die in der Vergangenheit das System struktureller Gewalt mithervorgebracht haben. Dies sind günstige Voraussetzungen für die praxisrelevante Aufbereitung und Verbreitung der Arbeits- und Forschungsergebnisse.

Kontaktadresse und Koordination: Amt der Kärntner Landesregierung, Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes Kärnten, Adlergasse 18, 9020 Klagenfurt, Tel.: 050 536/14806, kija(at)ktn.gv.at

Zurück nach Kärnten? Eine Studie zur sozialräumlichen Selbstverortung von jungen Erwachsenen aus Kärnten

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Stephan Sting

Mitarbeit: Dr.in Sylvia Leitner

Laufzeit: Sept. 2012 - Sept. 2013

Die Studie soll mit qualitativen Methoden erfassen, was Heranwachsende aus Kärnten, die sich an der Schwelle von Ausbildung (Berufsausbildung, Studium) ins Erwerbsleben befinden, nach einer Phase der Orientierung und des Experimentierens zum Zurückkehren, Bleiben oder Weggehen bewegt. Es sollen Ansatzpunkte und Strategien abgeleitet werden, die die Chancen für junge Erwachsene erhöhen, nach einer Phase der Orientierung und Qualifikation die eigene Lebens- und Zukunftsplanung mit einer Lebensperspektive in Kärnten zu vereinbaren.

Professionelles Handeln bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung

Leitung: Assoc. Prof.in Dr.in Ulrike Loch

Laufzeit: 2010 - Dezember 2013

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist eines der zentralen Themen der Jugendwohlfahrt. Die Mitarbeiter/innen von Jugendämtern übernehmen mit der Verdachtsabklärung bei Hinweisen auf Kindeswohlgefährdung eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe im Interesse des Kinder- und Jugendschutzes. Sie können in ihrer herausragenden Funktion immer wieder in Situationen kommen, in denen ihr Handeln von Seiten der medialen Öffentlichkeit, der Justiz und/oder von Angehörigen bzw. gesetzlichen Vertretern und Vertreterinnen der Kinder und Jugendlichen in Frage gestellt wird. Vor diesem brisanten Hintergrund soll in dem Forschungsprojekt den fachlich wie gesellschaftlich bedeutsamen Fragen nachgegangen werden, wie Mitarbeiter/innen der Jugendämter bei Verdacht auf familiale Gewalt ihre Interaktionen und Interventionen inhaltlich begründen, sie absichern und reflektieren? Ziele der ethnographischen Untersuchung sind die Erhebung und Weiterentwicklung der aktuellen fachlichen Handlungsstandards bei Hinweisen auf Gewalt gegen Kinder und Jugendliche zur weiteren Professionalisierung des Handlungsfeldes der Jugendwohlfahrt zur Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes.