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Ausgewählte Forschungsprojekte

Neue Mittelschule / Bundesrealgymnasium als verschränkte Ganztagsschule. Wissenschaftliche Begleitung eines neuen Schulstandortes.- Wissenschaftliche Begleitung an einem neuen Schulstandort

Gefördert vom Forschungsrat der AAU | seit 2013 Eigenprojekt | Laufzeit: 1. Oktober 2010 - 31. Dezember 2014

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Ulrike Popp

Mit Beginn des Schuljahres 2010/11 nahm in Graz eine zweizügige NMS/BRG als verschränkte Ganztagsschule ihren Betrieb auf (vgl. www.klex.co.at/index.html). Die Schule bietet neben Offenen Lernformen und vernetzten, lebensweltbezogenen und kompetenzorientierten Unterricht täglich ein warmes Mittagessen sowie Freizeitgestaltung obligatorisch für alle Schüler(innen) an. Im Zentrum der wissenschaftlichen Begleitung stehen:

  • Lern- und Beziehungskultur
  • Hausaufgabenintegration
  • Schüler(innen)und Lehrer(innen)beziehung
  • rhythmisierte Tagesgestaltung
  • Lerngemeinschaften und Schüler(innen)freundschaften
  • Teamentwicklung und Teamkultur
  • Der Umgang mit Pubertät in der Ganztagsschule
  • professionelles Selbstverständnis von Lehrpersonen
  • Elternzufriedenheit.

In der ersten Erhebung wurden im November und Dezember 2010 Hospitationen und teilnehmende Beobachtungen, Gruppeninterviews mit Schüler(innen) aus den beiden ersten Klassen sowie Expert(innen)interviews mit Lehrkräften und Direktor durchgeführt.

Im Juni 2011 erfolgten Expert(inn)en-Interviews mit Lehrpersonen über Möglichkeiten des Forderns und Förderns von Kindern mit unterschiedlichem Leistungsniveau. Im November und Dezember 2011 fanden wiederum Gruppeninterviews mit Schüler(inne)n aus den beiden zweiten Klassen sowie Lehrer(innen)-Interviews statt. Thematisch ging es um Fragen von Lernkultur, Selbstständigkeit, Beziehungskultur, Konflikten und Akzeptanz in dem erweiterten Kollegium. Im Mai 2012 wurden 8 problemzentrierte Gruppeninterviews mit Kindern aus ersten und zweiten Klassen über ihre Freundschaftsbeziehungen geführt. Weitere Erhebungen über Teamentwicklung/Teamkultur fanden im November 2012 und November 2013 statt. Eine abschließende Erhebung mit Lehrpersonen und Schüler(innen) aus den 8 Jahrgängen erfolgte 4/2014 über Pubertät in der Ganztagsschule und über Zukunftsperspektiven der Heranwachsenden.

Buchprojekt: Lehrende und Lernende an ganztägigen Schulen. Professionelles Selbstverständnis, Bildungsansprüche und Sozialisationseffekte in schulischen Ganztagsangeboten Österreichs

Autorin: Univ.-Prof. Dr. Ulrike Popp

Gefördert vom bm:ukk, der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der AAU und dem Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (IfEB) der AAU

Es gibt kaum Forschungsbefunde zur Situation von Lehrenden und Lernenden an ganztägigen Schulen in Österreich. Dieses Buch informiert zum einen über die Organisationsformen des Ganztags und die damit verbundenen Bildungserwartungen, Betreuungsmöglichkeiten und pädagogischen Potenziale. Zum anderen wird der Anspruch erhoben, Ganztagsschulforschung mit sozialisationstheoretischen Erkenntnissen der Lebensphasen Kindheit und Jugend zu verbinden.
Vor dem Hintergrund sozialen Wandels soll das berufliche Selbstverständnis von Lehrkräften, die im Ganztagesbereich tätig sind, in den Blick genommen werden. Die Ergebnisse basieren auf qualitativen Studien, die zwischen 2008 und 2014 vorrangig an ganztägig geführten Sekundarschulen in ausgewählten österreichischen Bundesländern durchgeführt wurden.

Das Buch ist im Oktober 2015 im Profil Verlag (München/Wien) erschienen.

 

Begleitende Evaluation "HTL-Leistungsklasse"

Auftragsforschung der HTL Klagenfurt / Laufzeit: 1. Mai 2011 bis 31. Dezember 2016 

Projektleitung: Ass.-Prof. Mag. Dr. Kornelia Tischler

Im Schuljahr 2011/12 wurde an der HTL Lastenstraße, Klagenfurt eine Leistungsklasse eingerichtet. Ausgangspunkte für die Implementierung dieser Klasse waren einerseits der Wunsch nach besserer Förderung leistungsstarker Schüler/innen, andererseits die Erhöhung der Attraktivität des Schulstandortes. Eine externe Evaluation begleitet die Umsetzung. Diese umfasst sowohl formative und summative Evaluation als auch Intervention. D.h., dass eine kontinuierliche Erhebung von Daten erfolgt und die Resultate in Form von Zwischenberichten an die beteiligten Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern zurück gemeldet werden, um mögliche Weiterentwicklungen zu diskutieren und zu erarbeiten.

Im Zentrum des Interesses der wissenschaftlichen Begleitung stehen folgende Themen:

  • Erwartungen der unterschiedlichen Personengruppen (Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern, Sponsoren)
  • Lern- und Leistungsentwicklungen der Schüler/innen
  • Selbstkonzept
  • Sozialverhalten
  • Unterrichtsgestaltung

Für die Umsetzung der begleitenden Evaluation wird ein multimethodischer Zugang gewählt, bestehend aus Interviews, Fragebögen, standardisierten Tests, Unterrichtsbeobachtungen und Dokumentenanalyse. Die Planung und Entwicklung der notwendigen Instrumente geschieht zunächst auf der Analyse eingesetzter Methoden in ähnlichen Evaluationsprojekten, werden dann mit den Verantwortlichen diskutiert und nach Absprache ergänzt/verändert. Für die Evaluationsstudie werden zumindest die ersten beiden Klassen bis zum Abitur begleitet und als Kontrollklassen drei parallel geführte Klassen miteinbezogen.

"Die Macht der Schönheit". Körpermodifikation und Identitätsfindung bei Jugendlichen am Beispiel der Intimmodifikation

Dissertationsprojekt / Laufzeit: 2014 - 2016

Dissertantin: Univ.-Ass. Julia Ganterer, MA

Lebensprojekt Körper - noch nie stand die Optimierung des menschlichen Körpers so stark im Zentrum gesellschaftlichen Interesses wie heute. Schön, jung, fit und vital, so lauten die Kriterien eines angestrebten Körperideals. Körpermodifikationen, wie beispielsweise Intimrasur, kosmetische Genitalchirurgie oder Tätowierungen sind Möglichkeiten, das Schönheits- und Körperideal zu erreichen. Jugendliche drücken durch Körperveränderungen ihr neu definiertes Identitäts- und Körperbild aus. Noch wenig erforscht, aber als spezielles Phänomen der Körpermodifikation erklärt, sind die Intimmodifikationen.

Ziel der Dissertation ist es, in thematisch geordneten Analysen Einblicke in die Intimmodifikation und Intimästhetik herauszuarbeiten und auf sozialwissenschaftliche, geschlechterkritische und pädagogische Fragestellungen zu beziehen. Es soll untersucht werden, inwiefern ästhetische Körperbehandlungen in der Schamregion und im Genitalbereich zum Ausdruck der eigenen Individualität werden und inwiefern die Intimmodifikation die Identitätsformung und das Körperverhältnis von Jugendlichen in beeinflussen.

Der Fokus der Studie richtet sich konkret auf die Verbindung zwischen pädagogischen und geschlechterkritischen Aspekten, insbesondere die Prägung individueller Einstellungen durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Das pädagogische Erkenntnisinteresse, das anhand der durchgeführten Studie erzielt werden soll, ist es, Aufschluss über die Wahrnehmung, Selbstreflexion und Praxis der Intimmodifikation bei männlichen und weiblichen Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren zu gewinnen. Die Ergebnisse sollen dann, als Grundlage zur Erstellung eines Leitkonzepts für Eltern, pädagogischen Fachkräften und Jugendlichen dienen.

Quicklinks

Forschungsprojekte (FoDok)