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Leitbild

Das Leitbild des Instituts folgt dem gesellschaftlichen Auftrag, mit der (Aus-)Bildung des Menschen auch einen Beitrag zum Wohle der Menschheit zu leisten. Die darauf bezogenen Lehr- und Forschungsaktivitäten verstehen sich insofern in der Tradition der kritisch-konstruktiven Sozialwissenschaft, als sie an der Gestaltung des Individuums und der Kultur mitwirken; diese Mitwirkung geschieht unter dem Aspekt der Humanisierung, d.h. des Respektierens bzw. Einlösens von Menschenrechten. In diesem Sinne verfolgen pädagogische Forschung und Lehre das Ziel, das Zusammenleben von Menschen beiderlei Geschlechts, von Menschen verschiedener Generationen und unterschiedlicher sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft, aufgeklärter, gewaltfreier und humaner zu gestalten.

Das dieser Aufgabenstellung zugrunde liegende Menschenbild folgt der Leitvorstellung, dass Bildung ein Lern- und Wachstumsprozess ist, der auch mit Hilfe von Wissenschaft und Forschung zu vollziehen ist. Methodisch geht es darum, Forschung in der praktischen Auseinandersetzung mit den Handlungsfeldern Erziehung, Entwicklung, Ausbildung, Weiterbildung, Schulung, Beratung, Resozialisation und Therapie so zu organisieren, dass daraus für alle Beteiligten ein (Selbst-)Bildungsprozess entsteht, der sie mitgestaltend an der Umgebungskultur und -gesellschaft teilhaben lässt. Dabei wird das Subjekt in seiner Kompetenz gestärkt, auch Spannungen, Widersprüche und Differenzen auszuhalten, Konflikte kommunikativ auszutragen und zur gewaltsamen Lösung Alternativen zu entwickeln.

Das Forschungsparadigma baut auf einem verstehenden Zugang zu allen Phänomenen der Kultur und ihrer Gesellschaftsgeschichte auf. Forschungsthemen ergeben sich sowohl aufgrund der Reflexion auf die politischen und ökonomischen Bedingungen des sozialen Handelns als auch aufgrund des systematischen Nachdenkens über die eigene Rolle, die eigenen Absichten, Einflussnahmen und Normsetzungen im gesellschaftlichen Alltag. Forschung leistet damit zweierlei: Einmal einen Beitrag zur Lösung sozialer Fragen im gesellschaftlichen Zusammenhang, zum anderen einen Beitrag zur Aufklärung des eigenen persönlichen Werdens.